Hochwasser-Schutzmaßnahmen

Was bei Sturmflut zu tun ist

Vom 15. September bis zum 31. März ist Sturmflutsaison. Dies bedeutet, dass die latente Gefahr von Sturmfluten steigt. Unser Bootshaus ist nicht von einer Deichlinie geschützt, sondern liegt innerhalb des Überflutungsgebietes. Daher sind im Sturmflutfall Schutzmaßnahmen zu treffen. Ganz wichtig: Alle Mitglieder sind aufgerufen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zum Bootshaus zu kommen und mitzuhelfen – mehr liest Du unten.

Welche Hochwasserstände sind gefährlich?

NHN +4,50 m bzw. MHW +2,50 m: Wasser am Bootshausgrundstück
NHN +6,00 m bzw. MHW + 4,00 m: Überschwemmung der Bootshaushalle

Dies bedeutet, dass eine Gefährdung des Bootshauses ab einem Hochwasserstand von 4,50 m über Normalnull (NHN) beginnt. Das entspricht etwa einem Wasserstand von 2,50 m über dem normalen Tidehochwasser (MHW). Bei Sturmfluten diser Höhe erreicht das Wasser das Bootshausgrundstück. Ab NHN +6,00 m bzw. MHW + 4,00 m überschwemmt die Flut unsre Bootshaushalle.

Wie informiere ich über die Gefahrenlage?

Die Sturmflut-Warnmeldungen kannst Du Dir über das Katastrophenwarnsystem KATWARN zukommen lassen. Du kannst dich kostenlos über die Service-Nummer 0163-755 88 42 per SMS anmelden – mit dem Stichwort KATWARN und unter Angabe der Postleitzahl. Für das Bootshaus wäre das „KATWARN 22587“. Zusätzlich kann noch freiwillig eine E-Mail Adresse angegeben werden. Der Nutzer erhält dann per SMS und ggf. per E-Mail eine Warnung, wenn für Blankenese eine Gefahrenlage besteht. Nach Beendigung der Gefahrenlage wird ebenfalls wieder eine entsprechende SMS bzw. E-Mail versendet. Mehr Informationen zu KATWARN findest Du im Internet unter http://www.hamburg.de/warnungen. Die aktuellen Wasserstände findest du auch hier.

Was muss ich tun?

Alle Mitglieder sind aufgerufen – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – zum Bootshaus zu kommen und während einer der nachstehend erläuterten drei Phasen tätig zu werden. Dies gilt ggf. auch für eine Sturmflut in der Nacht!

Phase I: Bei den Sturmflutwarnungen sind folgende Schutzmaßnahmen
rechtzeitig zu ergreifen, um Schäden vorzubeugen:

  • Schaukasten (dreiteilig) entfernen und auf die Empore bringen (Werkzeug ist am großen Hallentor).
  • Müllbehälter aus den Boxen entfernen und in die Bootshalle stellen.

Phase II: Bevor die Flut den Sattelplatz erreicht:

  • Bootsanhänger auf den (oberen) Parkplatz stellen.
  • Hallentore öffnen zum Schutz der Torelektrik.
  • Vor den Hallentoren und der Bootshaus-Eingangstür Sturmflut
    Dammbalken anbringen (Bedienungsanleitung beachten).
  • Boote von unteren Plätzen auf höhere Plätze legen.
  • Fußmatten im Treppenhaus und Sanitärtrakt sichern.

Phase III: Mit Einsetzen der Ebbe werden weitere Helfer benötigt!

  • Das Treibgut ist sofort vom Grundstück auf die Straße zu schaufeln,
    damit es dort von der Stadtreinigung entsorgt werden kann.
  • Treppenhaus, Sanitärtrakt und Bootshalle sind zu säubern.

Der Waseberg ist bei Sturmflut zwar für den allgemeinen Kfz-Verkehr gesperrt, aber eine Zufahrt zum Bootshaus wird i. d. R. möglich sein. Die Mitnahme des RdE oder DKV Ausweises wird empfohlen.